Teil eines Werkes 
14. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 5. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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wiſſen gleichfalls, wie die Diener des Altars bemuͤht ſind, ihn uͤber den Thron zu erheben, und außerhalb ihres Gebietes ihre Macht aus⸗ zudehnen uͤber das unſere, innerhalb deſſelben jedoch verſinkt ihre Macht, und zum Unter⸗ than wird der Prieſter; zum gezuͤchtigten Un⸗ terthan, Herr Stanislaw, ſo er ſich deſſen vermißt, was ihm nicht geziemt. Mögen alle Euere Bruͤder auf dieß Wort des Koͤnigs achten, und Ihr ins beſondere, Herr Biſchof. Uns hat das Geruͤcht Eueren Namen verkuͤndigt, aber was dem Volke behagt, mag oft dem Fuͤrſten mißfallen, jenes preiſet Euch heilig, huͤtet Euch, daß wir Euch nicht anders be⸗ nennen; beſchuͤtzen wollet Ihr die Ehebrecherin⸗ nen und zuchtloſen Dirnen und ihre Baſtarde, im Schatten des Altars? Sehet zu, daß Ihr ſelbſt geborgen ſeid an ſeinen Stufen, denn ſo Ihr des Königs Zorn reizet, ſo, bei den Ge⸗ beinen unſerer Vaͤter, ſo ſchuͤtzt der Altar Euch ſelbſt nicht!

Stanislaw richtete einen. langen, ernſten, furchtloſen Blick auf den ergrimmten Fuͤrſten, wendete ſich dann gegen den Vorgrund des Saales und breitete die Arme gegen die Ver⸗