nur einen Richter, und dieſer Richter iſt der Gott, dem ich diene!
Herrn Severin's kaum muͤhſam bezähmter Grimm war von neuem bei der Rede des Sohnes erwacht, und er ließ ſich ver⸗ nehmen: Goͤnnet Ihr, hochwuͤrdiger Herr, wohl dem jungen Edelherrn ein Wort auf ſein vermeſſenes Schwatzen? Ueberlaſſet die Ant⸗ wort mir, ich bitte darum. Wir haben von Euch erfahren, Nikolaus Strzemieniec, daß ein Kronamt ſeinen Traͤger losſpricht von Rder Pflicht gegen ſeine Mitbruͤder, und von Ehr⸗ furcht und von Gehorſam gegen den Vater. Ein Hausvater, ſaget Ihr, muͤſſe uͤber Sitte und Ordnung wachen daheim; nun wohl, ich bin der Herr dieſes Hauſes, und werde nicht dulden, daß in ſelbigem Jemand der Ehrerbietung vergeſſe, die er meinem Gaſte ſchuldig iſt, dem Biſchof dieſes Sprengels, dem heiligen, gottwerthen Manne. Nicht dulden werde ich es, bei meiner adeligen Ehre, mein Hausrecht werde ich gebrauchen gegen den Verwegenen, und ſei er immerhin Schwerttraͤger der Krone.
Pax vobiscum— ſprach mit Salbung und Milde Petrus Ralencz, deſſen Stolz um


