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14. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 5. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Konig wollte man vertreiben aus ſeinem Hauſe, er fand es verſchloſſen bei ſeiner Heimkunft. Seines Ahnherrn Szczerbiec hat es ihm auf⸗ gethan, wie einſt die Pforten vor Kijow; eben als er eintrat, ſchallte rings um ihn des Auf⸗ ruhrs Geſchrei, ſein Blick fiel auf den Graͤuel der Verwüſtung, und verkannt ſah er des Herrſchers Majeſtaͤt. Da iſt es wohl an der Zeit, ein ernſtes Antlitz zu zeigen; nicht ge⸗ baͤhtt dem Koͤnige, zu loben, wer Vorwurf verdient, und erſt reinige der ſtuͤrmende Fittig der Vergeltung die verpeſtete Luft, che die Gnadenſonne wieder leuchtet mit troſtendem Strahl. Nicht krieggefangen iſt, wer im offenen Aufruhr ergriffen gegen das Reich und den König; der des Hochverrathes ſchuldig, iſt dem oberſten Richter verfallen, nicht dem Gerichte des Burgbannes, damit es vielleicht, zum zweiten Mal das Haupt des Verbrechers⸗ ſchonend, ihn wieder hinweg laſſe zu neuem Verbrechen. Was nun mich betriſſt, edler Kaſtellan, ſo habe ich den Herrn auf Zembocin gleich den andern Rittern begrüßt, doch wenn es noch nicht vom Sohne dem Vater geſchah, ſo war es darum, weil ich dieß Haus nicht

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