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einſtimmt in den Unglimpf des Koͤnigs?— Hin⸗ weg— herrſchte er den Landsknechten zu— hinweg mit dieſen in den tiefſten Kerker, und das Haupt des Schloßherrn buͤrgt mir fuͤr ſie. In einer Stunde wollen wir zu Gericht ſitzen, nicht nur 8 uͤber Raͤuber und Knechte, auch— hier ſchaute er bedrohlich auf die umſtehenden Herren— auch ² uͤber Andere noch, die wir nachlaͤſſig erfunden in ih⸗ rer Pflicht, und wankend in ihrer Treue. Unſer Thun kennt keinen Richter als Gott und uns ſelbſt, ein Wort uber daſſelbe geſprochen, iſt Hoch⸗ verrath, nicht minder als offene Empoͤrung. Wir ſind der Herr, und wollen zeigen, daß wir es ſind uͤber Edle und Niedriggeborne!— Und darauf ver⸗ ließ er das Gemach, die Erſtaunten kaum mit ſtol⸗ zem Kopfneigen begrußend. Die Flamme des Zor⸗ nes durchgluͤhte ihn, aber draußen legte ſie ſich auf kurze Zeit vor einer ſanftern Empfindung, denn Frau Chriſtine von Skalmierz trat zu ihm, und in ihren Armen ruhte der braͤunliche Knabe.
Ende des vierten Theils.


