Teil eines Werkes 
13. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 4. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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eben dieſe Scharen zur Rache fuͤhrte an den Verraͤthern, denn immer noch anſehnlich iſt die Zahl ſeiner Treuen und die Staͤrke ihres Ar⸗ mes bewaͤhrt? Wie waͤre es, wenn er dieß heimtuͤckiſche Geſchlecht ausrottete, und ſeine Wiege, die Fuͤrſtenburg zu Kijow, verheerte mit Feuer und Schwert, daß ihre Staͤtte nicht mehr gefunden werde auf Erden?—

Dann— rief der Verhuͤllte ſtolz und in heftiger Aufwallung— dann wuͤrde derſelbe, der nicht duldet, daß die Burg ſeiner Ahnen entweiht werde durch Meuchelmord, der Euch auf des Vaters Geheiß gern geleitet haben wuͤrde, nicht als Dienſtmann den Herrn, ſon⸗ dern den erlauchten Gaſt als verbuͤndeter Fuͤrſt, Mieczyslaw, wuͤrde Euch gegenuͤbertreten, ſein Geſchlecht vertheidigend, ſein Erbe und ſein Recht, und freudig wuͤrde er es thun, denn das waͤre ein ofſener, ehrbarer Krieg, und Gott wuͤrde entſcheiden zwiſchen Euch und ihm, und nicht ſo gewiß, als Ihr waͤhnet, Herr König, iſt dieſe Entſcheidung, nicht ganz iſt das Recht auf Eurer Seite, und Eure Scharen nicht mehr dieſelben, die den Bogfluß uͤber⸗ ſchritten vor Jahren!—