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Burg zu Gniezno, beſtuͤrmte gerade jetzt, wo es zu handeln galt, mit Gebeten den Himmel, den er wohl ſonſt oftmals uͤber menſchliche Händel verſaͤumte, weltlich und geiſtlich Re⸗ giment war vernichtet, nur zu Krakow, hieß es, und in der Umgegend, wo doch die verderb⸗ liche Flamme ſich entzuͤndet, wuͤthe ſie min⸗ der furchtbar, beſprochen von den Seg⸗ nungen Stanislaw's Szczepanowöki, des Bi⸗ ſchofs. Einen Heiligen nennt man ihn,
deſſen Anblick ſelbſt die grimme Wuth des
entfeſſelten Volksungeheuers beſchwichtigt, ſeine
Stimme, bald ſtrafend, bald ermahnend, ergeht
an die Edlen wie an das Volk, den erſtern
Mißbrauch der Gewalt vorwerfend und ſie auf⸗— fordernd zu glimpflicher Milde, das letztere zur
Ordnung verweiſend und es vertröſtend auf
eine beſſere Zeit, ſo nicht ausbleiben werde,
wenn es zur Pflicht zuruͤckkehrte und zur
Ruhe. So gehet er denn feſt und unſtraflich
ſeinen Weg, und die mordfertigſte Fauſt wagt
es nimmer, ſich gegen ſein geheiligt Haupt zu
erheben, und ruhig ſiehet man ihn unter der
grimmen Horde, wie einſt in der Loͤwengrube
Daniel, den Propheten.—


