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Gabe.— Und bei ihm war ein Weib, das rief hoͤhniſch darein: Ja, ja, ſo iſt es, geſtren⸗ ger Herr, und nicht anders. Vorbei iſt es mit ſtrenger Hauszucht und Kloſterzwang, das Reich der Liebe und Freude hat begonnen, und mein Liebſter iſt Marſchall in demſelben. Ge— het daher immerhin und laſſet Euern Segen zuruͤck unſerm Ehebund und Euern zukuͤnftigen Enkeln.— Es lachte, als es ſo ſprach, und das Weib war meine Tochter, eines ruhmwuͤrdigen Geſchlechts verworfener Sprößling. Ihr ſehet mich ſtaunend an, Herren und Bruͤder? Ihr bemitleidet den, welchen man das Haupt der Ritterſchaft nannte, ob der Schmach, die ihn betrofſſen? Bemitleidet Euch ſelbſt. Jeden von Euch erwartet ein gleicher Empfang in der Heimat. An Eurer Tafel ſitzt der Knecht, Eure Tochter umſchlingend oder Euer Eheweib, und ſie ſträuben ſich nicht; die Becher, woraus einſt Eure Väter ſich erquickten, heimkehrend von Kampf und Sieg, erklingen jetzt in wuͤſter Schwelgerei zu ihrer Sohne Verderben, nicht der Prunkſaal Eurer Gemaͤcher ſteht Euch of⸗ fen, wohl aber deren Kerkergewolbe, und in die⸗ ſen moͤgt Ihr Euch des Jubelgeſchreies erfreuen,


