truͤgenden Ausſehn, urtheilen, ich ihn kaum fuͤr eine ſo wichtige Standesperſon gehalten haͤtte. Ihr werdet inveſſen alsbald ſelbſt von der Wahrheit ſeiner Angaben urtheilen können. Als ihm ſein Geſuch, beim Monarchen einzu⸗ treten, fortwährend verweigert ward, begehrte er, daß man ihn zu den Gebietigern des Heeres fuͤhre, meinend, wenn der König nicht wolle, wuͤrden dieſe ihn doch hoͤren, denn auch an dieſe ſei ſeine Botſchaft gerichtet. Da ich nun der Ehre theilhaftig worden, Euch, edle Herren, in meinem armen Hauſe zu verſammeln, ſo habe ich ihm hierher zum Fuͤhrer gedient, und bitte demuͤthig um Verzeihung, wenn ſein Er— ſcheinen oder der Inhalt ſeiner Botſchaft die geringe Luſtbarkeit ſtören duͤrfte, welche ich Euch anzubieten vermochte. Draußen ſtehet der Beſagte und wartet auf Eure Verguͤnſtig⸗ ung, daß er eintrete.—
Draußen ſtehet er und wartet— riefen die Hauptleute— der erſte Mann des Rei⸗ ches?— Und der alte Ritter ſetzte hinzu— Noch hat er wohl das Warten nicht gelernt, wie leider wir, und mag ihm abſonderlich vor⸗


