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Marek und ſein Enkel waren dem Thore zugeeilt, aber ſie kamen zu ſpaͤt; bereits hatte das untreue Hausgeſinde es den Emporern ge⸗ offnet, und eben ſprengte auf einem kleinen beſſarabiſchen Roß uͤber die herabgelaſſene Zug⸗ bruͤcke Olga heran, im Scheine des Mondes, der auf ihrer leichten Blechhaube widerglaͤnzte, und ihrem gezuͤckten Säbel. Da ſchrie der Haus⸗ meiſter mit zornerſtickter Stimme dem Georg zu und einigen treu gebliebenen Kriegsmaͤnnern, ſie ſollten ſich zu ihm ſammeln und nicht wei⸗ chen, und ſterben, ehe ſie Schande und Suͤnde hereinließen in das Haus ihres Herrn. Auch zeigte der wackere Greis, er habe noch nicht verlernt, das Schwert zu fuͤhren; Jeglicher that ſein Beßtes und Georg's ungeuͤbter Arm ſtreckte einige der hereindringenden Gebirgsmaͤnner zu Boden, ſo daß noch keiner die Schwelle des Thores uͤberſchritten hatte und Olga mit Wuth und Betroffenheit ſich eine Zeit lang von dem Ziele ihres heilloſen Strebens zuruͤckgehalten ſah⸗
Da ließ plotzlich hinterwärts ſich ein neuer Lärm und Waffengeklirr vernehmen. Olgierd hatte an der Spitze einer zweiten Schaar den


