Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Zu ſterben? fragte der Alte auflachend iſt es etwa ſo großes darum, ob ein Milch⸗ bart wie Du, ſterbe oder lebe? Drauf ſetzte er ernſter hinzu, indem er des Enkels Hand ergriff: Sieh' es iſt Ernſt geworden und ich zweifle nicht, daß meines wackern Sohnes wackerer Sohn das Haus vertheidigen werde, deſſen Gebieter von Geſchlecht zu Geſchlecht dem meinigen freundliche Herrn und Wohl⸗ thaͤter geweſen. Aber ſo der gnädige Gett nicht ein Einſehn hat, iſt es wohl aus mit ih⸗ nen und mit uns, eh' der Morgen herankommt, und ſetzte er hinzu, indem er des Juͤnglings Wange ſtreichelte morgen vielleicht wird dies bluͤhend jugendliche Antlitz bleich ſeyn und blutig. Daran aber liegt nichts, wenn mein ſterbendes Auge es nur dem Feinde entgegen gekehrt ſieht, denn der Tod iſt aller Adams⸗ kinder Loos, vornehmlich aber des Kriegsman⸗ nes, und obwohl eine bittere Frucht der Erb⸗ ſuͤnde, doch heilſam nach einem pflichtgetreu zu⸗ gebrachten Leben, es habe nun achtzehn Jahre gezahlt oder achtzig.

So weit wird es wohl noch nicht ſeyn antwortete der Enkel haben wir doch noch