Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Die genannten drei Perſonen nahmen we⸗ niger Theil an der allgemeinen Fröhlichkeit, als die Umgebenden; Olgierd, der jugendliche Feldhauptmann der Empoͤrer, ſchaute bald mit unmuthigem Spott auf ſein wunderliches Heer, bald richtete er das Auge auf die Zinnen der Burg Zembocin, und dann loderte eine duͤſtre Flamme in demſelben empor. Und auch Olga ſchien ſinnend, doch ließen die ſteinernen Zuͤge des Antlitzes ungewiß, ob es die Vergangenheit ſey, die ſie beſchaͤftige, oder die Zukunft, und eine ge⸗ wiſſe Gleichgiltigkeit, die in ihrem Weſen ſich ausſprach, deutete an, ſie halte, was ſie um⸗ gab, kaum ihrer Beachtung wuͤrdig und ihr Sinn ſey auf wichtigere Dinge gerichtet. Der Dritte unter ihnen, Borziwoy, war wohl geneigter denn die Beiden andern, ſich der allgemeinen rohen Fröhlichkeit hinzugeben; er uͤberzaͤhlte in Gedanken die bereits gemachte Beute, er ſah mit Zufriedenheit hinuͤber nach dem Schloß, das vor ihm lag und ihm die Hoffnung einer weit reichlichern gewährte, es aͤußerte ſich dieſe gefaͤllige Stimmung jedoch nur in abgebrochenen und unverſtaͤndlichen Worten. Er lag den Freuden der Tafel allzufleißig ob,