auf den Felsſtücken des Grundes ſich in viel⸗ farbigem Schaume brechend, mit donneraͤhnli⸗ chem Getoͤſe den Widerhall der ſtillen Gruͤnde erwecken. Noch ſind die Zweige der Eichen, der Ulmen und des Ahorns nur mit kaum werdenden Knospen geſchmuͤckt, und die nackten Wipfel ragen noch ſchwarzgrau hervor unter den Fichten und Tannen, an denen der junge Jahreswuchs bereits luſtig hervorbricht, grell abſtechend gegen die dunkeln Nadeln, die meh⸗ re Winter uͤberlebten. In der tiefen Thal⸗ ſchlucht ſelbſt hat die am beſchraͤnkten Hori⸗ zonte nur kurz verweilende Sonne erſt die Spitzen des Graſes mit der Farbe des Fruͤh⸗ lings angehaucht, und nachdem ſie ſchon mehr als die Hälfte ihres taͤglichen Laufes vollbracht, häͤngen an den Halmen noch die Tropfen des Nebels, den ſie gegen Mittag muͤhſam ver⸗ ſcheuchte. Auf der engbegraͤnzten Ebene zwi⸗ ſchen den Bergen aber ruͤhrt ſich ein Gewerb⸗ fleiß wunderlicher Art, und nicht gewohnlich ſind die Geſtalten, die die rauhe Landſchaft be⸗ leben. Rings an den Felswaͤnden hin ſind, in regelloſe Gruppen gelagert, bärtige Männer zu ſchen, die läßig ausgeſtreckt auf dem Raſen,
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12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
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