Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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dere Theil obſiegte. Doch nurdeilhle Söhne der Einoͤde nie vollig uͤberwunden; wenn ſie im Blachfelde geſchlagen, ſich in eiliger Flucht zu ihren Bergkluͤften wandten, begnuͤgten ſich die Leute der Ebene mit der Entfernung der ge⸗ faͤhrlichen Nachbarn, denn Mehre, welche verſucht hatten, ſie dahin zu verfolgen, kehrten nimmer wieder, und niemand war, der Bericht abgeſtattet hätte uͤber die Lage und Beſchaffen⸗ heit ihres Hauptſitzes.

Seit einiger Zeit indeß ſchien das gegen⸗ ſeitige Verhältniß der Nachbarn ſich allmaͤhlig anders zu geſtalten. Wenig hatte Bauers⸗ mann und Kothſaß fuͤr ſein geringes Beſitz⸗ thum zu fuͤrchten, die Zuͤge der Waldleute gin⸗ gen mehrentheils an ſeiner Huͤtte voruͤber, um ſich nach den Meiereien und Schloͤſſern des Adels zu wenden. Dieſer glaubte mitunter ſo⸗ gar zu bemerken, daß die Verſchonten manch Unternehmen ihrer ehemaligen Feinde beguͤnſtig⸗ ten; hin und wieder ſah ein Landgebieter ſeine Hoͤfe uͤberfallen und gepluͤndert, ohne daß er die mindeſte Warnung von den Unterſaſſen er⸗ halten hatte, die dem Gebirge naͤher wohnten; des Landvolkes ſtörriſcher Sinn fing an, ſich