Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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ter in rohe ſteife Bäͤrenfelle gehuͤllt und das Haupt bedeckt mit einer tief heruntergehen⸗ den Muͤtze von Wolfsfell, in der waͤrmern Jahreszeit aber bekleidet mit grobem ungefaͤrb⸗ ten haͤrenen Zeuche, welches nachlaͤßig und oft die Spuren langen Gebrauches tragend, die rau⸗ hen gebraͤunten Gliedmaßen umflatterte; doch nimmer ſah man ſie ohne Bogen und Koͤcher, ohne ein breites Meſſer im ledernen Guͤrtel und einen zur Keule geformten Ulmenaſt in der gewaltigen Fauſt, der ihnen bald zur Stuͤtze auf unebenem Wege, bald zur Verthei⸗ digung gegen die Raubthiere, bald vielleicht zu bedenklicherm Gebrauche diente. Mehre unter ihnen waren mit wohlgearbeiteten Armbruͤſten bewaffnet, ihre Keule mit eiſernen Spitzen ver⸗ ſehen, die Griffe ihrer Meſſer ſogar von koſt⸗ lichem Metall oder mit Edelgeſtein beſetzt, und nebſt einem ſtaͤhlernen Streithammer in dem Gurt befeſtigt, deſſen Lederwerk kupferne Schup⸗ pen bekleideten. Einige unter ihnen zeichneten ſich ferner durch die ziemlich abentheuerliche Zierde aus, die ſie auf der Muͤtze von Fellen trugen, bei Einem war es ein wolliger braun⸗ rother Fuchsſchweif, bei Andern der Schweif