Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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ſagte alſo mit leiſer Stimme und vorgebeugtem Oberleibe: Fuͤrwahr, es muß ein ſchwerer Un⸗ glimpf ſein, der ſolchen Groll in Euch erregt hat gegen den Erbherrn dieſes Landes.—

Stolz ausweichend verſetzte Sophronia: Was kuͤmmert den Hof zu Byzanz die Triebfeder, die ſein Werkzeug in Bewegung ſetzt? Nur zu ſeinem Botſchafter ſprech' ich, und nichts habt Ihr bis jetzt gethan, mein Vertrauen zu er⸗ werben.—

So frag' ich Euch denn als Botſchafter, welches iſt das Ziel deſſen Allen, was Ihr ge⸗ than und thun wollet; was wird geſchehen zum Vortheil des Kaiſerhofes, den Ihr ge⸗ nannt, wenn, wie ich noch nicht glauben kann, es ſich begiebt nach Eurer Verheißung?—

Dann wird geſchehen, was die Weisheit des Sebaſtokrator als das Beßte erkannt. Ich ha⸗ be Euch die Bahn gebrochen, an Euch iſt es, das Ziel aufzuſtellen an ihrem Endpunkt. Weil Ihr jedoch Alles von mir verlangt, will ich auch den Stab Euch leihen, der Euch ſtutze. Erinnert Euch meiner Worte; der Sturm der Empoͤrung wird ausbrechen uͤber Sauromatien und wuͤthen von den Moräſten am Ufer des