Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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an lang gewohnten Banden. Es kann Euch als Staatskundigem nicht neu ſein, Herr Stra⸗ tor, daß ſolch unſichtbaren Hauptes Macht nicht ſelten furchtbarer iſt, als Deſſen, welcher vor den Augen der Welt angethan mit der Gewalt, einhertritt mit reiſigem Volk und gro⸗ ßem Getoſe.— Dies Haupt aber, treffliche Matrone,— ſprach kopfſchuͤttelnd Angelos— wird, furcht' ich, uns ſelbſt lange unſichtbar bleiben.— Es iſt es fuͤr Euch nicht mehr,— unter⸗ brach Sophronia ihn mit Nachdruck— Ihr ſehet es, in Eurem Gemach, in dieſem Au⸗ genblicke ſehet Ihr es vor Euch.— Dem iſt alſo,— fuhr ſie mit ſtolzer Kaͤlte fort, als der Byzantiner unwillkuͤhrlich ſeinen Seſſel ei⸗ nes Schrittes weit von dem ihrigen entfernte — Laͤngſt glimmt das Feuer unter der Aſche, und mir iſt die Macht gegeben, es anzufachen zur ungeheuern Brunſt. Zähmet Euer Erſtau⸗ nen, faßt mich nicht ſo ins Auge, als wolltet Ihr meine Geſtalt mit meinen Worten ver⸗ gleichen. Es iſt nicht anders, Sophronia, des Palaͤmon Tochter, die Chiotin, welche man hier eine Kaufmannsfrau nennt, und anders