Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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aber mag, duͤnkt mich, die griechiſche Matrone nicht herabſetzen, ſo lange die Fuͤrſten des oſt⸗ romiſchen Reiches, die Urenkel erlauchter Vaͤ⸗ ter, ſich das Gewerbe eines Kundſchafters zur Ehre rechnen. Auch pflege ich, was ich trei⸗ be, nicht auf gemeine Weiſe zu treiben, und nimmer wird dieſer Simſon im Schooße die⸗ ſer Delila ruhen, es ſei denn gewiß, daß er in ſelbem entſchlummere.—

Und dann?— fragte der Abgeſandte, die herbe Rede verſchmerzend.—

Und dann— wiederholte Sophronia hoh⸗ niſch— dann werden die Philiſter kommen, ihm das Haar abzuſchneiden, und es ſteht zu hoffen, der hochgeborne Dynaſtides von Euboea werde gleichfalls zu treffen ſein unter der ge⸗ nannten wackern Schaar; was aber mich be⸗ trifft, werd' ich dann darthun, daß ich nicht nur die Gelegenheit zu machen verſtehe, ſon⸗ dern auch ſie zu benutzen!—

Ich will nicht laͤugnen— antwortete Je⸗ ner— daß Eure Worte beginnen, mir wichtig zu werden, und mit Ungeduld erwarte ich das Ende Eurer Mittheilung.—