Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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iſt, zu Euch trete, Ungemeines prahleriſch im

Munde fuͤhrend. Und noch mehr; ruhte auf

der jugendlichen Eudora nicht etwas von dem Geiſte Sophroniens, von dem Geiſte, den Ihr Eurer Weisheit und Menſchenkenntniß unge⸗ achtet nur zu ahnen vermöget, nimmer haͤtte Sophronia, des Palaͤmons Tochter aus Chios, ihrer zarten Hand ein Werk anvertraut, deſſen Gelingen ihr ſo werth iſt als Euch.—

Ich zweifle keinesweges an den hohen und ſelt⸗ ſamen Gaben,— verſicherte Angelos— deren Daſein ſich genugſam ausſpricht in nicht gewoͤhn⸗ lichem Wort und Bezeigenz wollet indeß mir ge⸗ neigteſt verdeutlichen, in welcher Beziehung der erlauchte Liebeshandel Eures reizenden Pfleglings zu mir ſteht, zu dem Botſchafter des Auguſtus, und zu den Angelegenheiten, deren Betreibung Ihr bei demſelben vorausſetzt.—

Sophronia antwortete ſtolz: Ich hoffe nicht, daß es nothig ſein werde, es zu erklären. Schon das, was Ihr gehöͤrt, uͤbertrifft, was bisher ge⸗ ſchehen; was Ihr gedacht, hab' ich gethan, und noch habt Ihr erſt den Anfang meiner Mittheilung vernommen. Goͤnnet mir daher auch ferner Eure Aufmerkſamkeit. Nicht ver⸗