Teil eines Werkes 
12. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 3. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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von den Frauen, welche Ihr dort ſehet in ge⸗ ringer Entfernung, weß Landes ſie ſein. moͤgen, und weß Standes und Namens. Es ſcheinet, als ſeien ſie fremd, die Eine wenigſtens. Mit anſtaͤndiger Eile befolgten mehre der Herren das Gebot, doch uͤberflügelte ſie bald Adalbert Druzyniec's ſchnellerer Schritt. Allen indeß fiel es unmoͤglich, ihren Auftrag zu er⸗ fulen. Die Aeltere der Frauen ſchlug bei ih⸗ rer Ankunft alsbald die Zipfel ihrer Kopfbe⸗ deckung uͤber das Geſicht, und begann mit gro⸗ ßem Eifer zu beten, die Andere aber ſenkte, ſich gleicher Beſchaftigung hingebend, mit zierlicher Verſchämtheit das Haupt abwaͤrts, und Beide antworteten auf die Fragen der pol⸗ niſchen Ritter nur durch ein bald leiſer bald lauter ausgeſprochenes Kyrie Eleison, Christe Eleison!

Als ſie darauf zu Boleslaw zuruͤckkamen,

ſprach Herr Adalbert, deß Selbſtgenügſamkeit, nicht wenig durch die erhaltene Abfertigung ge⸗ kraͤnkt war: Allzufromm ſind dieſe Ketzerin⸗ nen, als daß man ihnen Rede abgewinnen konnte, und ſchon darum waͤre es Pflicht eines romiſch⸗katholiſchen Kriegsmannes, ſie zu be⸗