Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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ferner nicht billig ſei, daß er, wie er vor Jah⸗ ren in uͤberſchwaͤnglicher Milde gethan, zum andern Male den Aufwand und Muͤhe des Krieges unentgeldlich trage, ſo erſuche er mich, ihm auf kurze Zeit den Schluͤſſel der Schatzge⸗ woͤlbe meiner fuͤrſtlichen Burg zu uͤberantwor⸗ ten, einen Tribut alljährlich durch eine Ge⸗ ſandtſchaft, jedes dritte Jahr aber in eigener Perſon in gebuͤhrender Unterwuͤrfigkeit an den Stufen ſeines Thrones niederzulegen, den zwan⸗ zigſten Mann ſämmtlicher Bevölkerung aufſiz⸗ zen zu laſſen, damit er in Sachſen gegen Hein⸗ rich von Franken kaͤmpfe, und noch ſonſt al⸗ lerlei geringfugige Verbindlichkeit zu uͤberneh⸗ men, die ſich fuͤr einen dienſtpflichtigen Mann und königlichen Lehntraͤger eignen und gebuͤh⸗ ren. Dies war der Sinn ſeiner Rede, und ſeines königlichen Willens unwiderruflicher Aus⸗ ſpruch. Wahrlich verſetzte Leontios, die geheime Freude unter dem Anſcheine mitleidi⸗ gen Unmuths verbergend Wahrlich, das iſt ein hartes Wort, und ſchwerlich haͤtte man zu Konſtantinopolis es ausgeſprochen, auch wo man der That nicht abgeneigt geweſen. Doch iſt es nur ein Wort, nicht die That, und ſel⸗