Teil eines Werkes 
11. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 2. Theil (1828) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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Dein Auge geſenkt, doch es wird ſich aufrichten und fromm und menſchlich auf den Himmel und die Welt ſchauen rings um Dich her, wenn es der Gnadenſtrahl Gottes beruͤhrt. Du biſt der Stein, den die Bauleute verworfen, moͤgeſt Du einſt zum Eckſtein werden in dem ewigen Baue der allwaltenden Vorſicht. Alle Au⸗ gen blicken mit Unwillen auf Dich, mögen ſie einſt wohlgefaͤllig auf Dir ruhen; dazu gebe der Himmel ſein Gedeihen, in dem mehr Froh⸗ locken iſt uͤber einen Verlornen und Wiederge⸗ fundenen, denn uͤber neun und neunzig Ge⸗ rechte. Wir aber auf der Erde ſollen uns gleichfalls Deſſen freuen, der vom Tode erkauft iſt und der Suͤnde, denn wem von uns, ſo fromm und heilig ihn die Welt auch nenne, gebuͤhret es nicht, an die Bruſt zu ſchlagen und zu ſeufzen: Herr gehe nicht mit mir Schuldigen ins Gericht!

Beim heiligen Adalbert— raunte Dru⸗ zyniec dem juͤngern Herrn von Zemboein ins Ohr— Verſchwendet doch Herr Szczepanow⸗ ski ſo ſchoͤne Worte an den Taugenichts, als gelte es eines Koͤnigs oder mindeſtens eines Senatoren Leichenrede.— Dieſer aber, dem

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