dort wird es ſich erkläͤren, wenn der Tag er⸗ ſcheinen ſoll, deſſen ich erwaͤhnt, und was er bringt.
Olga blieb, als ſich der Sohn entfernt hatte, eine Zeitlang ſinnend vor dem griechiſchen Kreuz ſtehen, deſſen Stelle wir fruher bezeichnet ha⸗ ben.— Sollte— ſprach ſie, als richte ſie die Rede an das Zeichen des Heils— ſollte der Augenblick da ſeyn, da dein Inneres ſich er⸗ oͤffnet, und das Langverborgene an das Tages⸗ licht tritt? Wird das, was hier ruht, durch meine Hand Den begluͤcken, den das eilende Roß jetzt zu der Burg Zembvein tragt? Soll ich aber das ſelbſt zerſtoren, was ich aufgebaut ſeit Jahren? Und warum nicht, wenn der Preiß des Opfers wuͤrdig iſt? Ob er es aber ſeyn mag, entdeckt mir die kommende Stun⸗ de.— Wie es auch treffe, mir bleibt der Lohn gewiß; ſey es die Rache, die ihn gewaͤhrt, oder die Dankbarkeit des Erfreuten. Wohl, Olgierd, wohl bin ich die Macht, die die Looſe Deines Geſchickes in der Hand haͤlt; weiß und glän⸗ zend, oder blutig und ſchwarz. Wirſt Du einſt die Botin des Gluͤcks in Olga erblicken, oder, wie in dieſer Stunde, ein feindſelig Geſpenſt?
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