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horn des jungen Herrn, das von dem Buͤf⸗ felſtier den er erlegt hat mit mir, als er noch
beinah ein Knabe war, und ich ein gut Theil
ruͤſtiger als jetzt.— Nun, ein jeglich Ding hat ſeine Zeit— fuͤr mich iſt es vorbei, nun iſt es an Dir, Georg, mein Enkel— hoͤrt der Burſche nicht? fuhr er plotzlich unwillig auf — das Horn fuͤr den Herrn Nikolaus Strze⸗ mieniec!— Der Hlgierd hat den Schluͤſſel zum Kredenzſchrein, Großvater— te Georg mit Unterwuͤrfigkeit; Ihr wißet ja, daß der alte Herr ihm ſolchen uͤbergeben.— S'iſt wahr; ſprach darauf der Hausmeiſter et⸗ was muͤrriſch: Weiß ich doch nicht, was der Herr von Zemboein an dem Burſchen hat? Mir gefaͤllt er uͤbel; ſollte man nicht meynen, er ſei aus edlem Geſchlecht, der doch nur ei— nes Leibeigenen Sohn iſt, ſo trotzig ſchaut er drein, und ſoll er etwas verrichten, ſo gehabt er ſich, als geſchehe es um Gottes Willen. Warum laſſet Ihr aber des Herrn Nikolaus Becher aufſetzen, Vater? fragte Georg neugie⸗ rig— iſt er doch nicht daheim und fern von hier im Lager von Kyow.— Was faͤllt dem Jungen ein? rief der Major domus entruͤſtet.


