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Die Reiſe der Wittwe Siegmund des Alten durch das Reich ihres Sohnes glich einer Flucht. Nit moͤglichſter Schnelle und geringem Aufent⸗ halt legte man große Tagreiſen zuruͤck, und, ſo viel es thunlich war, den Blicken des Volkes ausweichend, das, wie es gewohnlich zu geſche⸗ hen pflegt, von dem Geſchehenen halb unter⸗ richtet, Wahres und Unwahres der hohen Rei⸗ ſenden zur Laſt legte, und deſſen Begruͤßungen eben ſo wenig allzu freundlich waren, als der Nachruf, welcher hier und da den raſch voruͤber⸗ raſſelnden Wagen folgte, einem Wunſche gluck⸗ licher Reiſe glich. Als man ſich der ſchleſi⸗ ſchen Graͤnze naͤherte, erfuhr man zu ziemli⸗ cher Beunruhigung, ein Haufe von ungefaͤhr anderthalb Hundert berittenen Sdelleuten warte in einem Walde der Koͤnigin Mutter⸗ und man befurchtete nicht ohne Grund, es ſey we⸗ niger ihre Abſicht, derſelben ihre Ehrfurcht zu bezeigen, als ihr Gepaͤck einer kleinen unbe⸗ fugten Graͤnzbeſichtigung zu unterwerfen, und, ſo viel dieſe Herren koͤnnten, ein Jeder fuͤr ſeinen Theil etwas von dem an ſich zu brin⸗ gen, was die Mailaͤnderin, wie es hieß, dem Sttat und folglich nach dem damaligen Begriff
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