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Gefolge, der finſtern Sorge, der Selbſttaͤu⸗ ſchung und auch wohl der Reue, die, obwohl nur ſelten, doch deſto erſchreckender in die Saͤle der Maͤchtigen tritt. Stumm und unſichtbar umringten dieſe Geiſter jetzt die Koͤnigin; em⸗ pſindunglos blickte ſie in die gruͤne Wildniß, ihr Ohr vernahm nicht das Saͤuſeln der Wip⸗ ſel, das Rauſchen der Gewaͤſſer und der Wald⸗ bewohner Geſang, es horchte widerwillig, aber unaufhoͤrlich dem Krachen des Geſchuͤtzes, das dumpf in abgemeſſenen Pauſen aus tiefer Ferne heruͤbertonte, und dem unterweilen vvm Wind⸗ ſtrich verwehten Gelaͤute der Glocken; denn es war heute der Tag, an dem die widerwillige Hand des Primas Dzierzgowski Barbaren Rad⸗ ziwill die Krone der Koͤniginnen aufſetzte, und vielleicht eben ſo widerwillig das Knie der Her⸗ zoge von Pommern und Preußen und des Chur⸗ prinzen von Brandenburg, der als des letztern Agnat die Lehnsfahne beruͤhrte, ſich vor Sieg⸗ mund Auguſt dem Oberherrn beugte. Eine vorgeſchutzte Unpaͤßlichkeit, welche man ohne Einwurf gelten ließ, entſchuldigte das Nicht⸗ erſcheinen der Wittwe Siegmunds des Alten bei der Feierlichkeit, die dem Triumph der ver⸗


