Teil eines Werkes 
4. Band, Hippolyt Boratynski : 4. Theil (1826)
Entstehung
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lich erfuhr man, er ſey genoͤthigt geweſen in dem Kloſter Sulejow an der Piliea, drei Mei⸗ len von der Stadt der Reichsverſammlung, zu verweilen und ſein Leben ſchwebe in großer Gefahr. Da begann Bona Sforza das Haupt hoͤher zu heben; in aller Stille verließen eini⸗ ge ihrer Getreuen die Hauptſtadt, um die Ver⸗ handlungen des Reichstages zu beobachten und den Faden wieder aufzunehmen, velchen ſie fallen laſſen in der Scheu vor dem, den ja nun Krankheit unſchaͤdlich mache, und von wel⸗ chem ſie vielleicht der Tod bald ganz befreien werde. Doch die Arzneiflaſchen, mit denen die Offiein des Benediktiner-Kloſters den er⸗ lauchten Erkrankten reichlich verſah, wanderten regelmaͤßig in das Waſſer des Pilicafluſſes, und waͤhrend die Herren der Partei des Ka⸗ ſtellans ſich taͤglich in dem Vorzimmer einfan⸗ den, aͤngſtlich fragend, ob das Uebel denn noch nicht weichen und man nicht aufbrechen werde nach Piotrkow, getraͤumte Entwuͤrfe auszufuh⸗ ren, waͤhrend ihre Erkundigungen von dem Arzt, von Walenty Bielawski und anderen vertrau⸗ ten Dienern mit gedaͤmpfter Stimme und be⸗ denklichem Achſelzucken verneinend und vertroͤ⸗ Hipp. Borat. 4r Lheil. 2