Herrn Staroſten Mutterfaß, werthe Ritbruder aus dem verehrlichen Großfuͤrſtenthum. Es lebe die Eintracht, es lebe der Reichsmarſchall hoch! —— Zur Hoͤlle mit dem Reich und ſeinem Marſchall!— donnerte die Stimme des Lit⸗ tauers, um den ſich ſeine Landesgenoſſen in dro⸗ hender Geberde ſellten, und wuͤthend warf er ſeinen Becher zur Erde, daß Wein und Scher⸗ ben weit umher flogen. Verflucht, wer noch einen Tropfen trinkt mit dieſem verbrecheriſchen Haufen, der des Gaſtrechts ſpottet, der ſeinen Koͤnig verlaͤugnet und die Köͤnigin und Groß⸗ fuͤrſin Barbara Radziwill!—— Hoch auf braußten die Wogen des raſendſten Zornes, in ſinnloſer Leidenſchaft gegen einander ankaͤmpfend. Die Tiſche wurden umgeworfen, die Kannen und Trinkgeſchirre zertruͤmmert, die Saͤbel flogen aus den Scheiden, glimmende Braͤnde wurden aus den Flammen geriſſen, und die Ausrufun⸗ gen: Es lebe der Koͤnig! Es lebe die Repu⸗ blik! Barbara lebe! Hoch Johannes Tarnvwski! Nieder mit dem Despotismus! Die pacta con- venta hoch! Fuͤr immer das Haus Jagiello Nieder mit den Schismatikern und Arianern! Glaubens⸗ und Denkfreiheit! erſchallten in tau⸗
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