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ternehmen. Es moͤchte noch ſeyn, wenn wir Lutheraner alſo ſpraͤchen, bei Euch Ihr Herrn aber iſt ja, wie ich mir ſagen laſſen, die Ehe ein Sakrament und unauſlöslich.— Gewiſſer⸗ maßen wohl— wandte der Andere ein—, doch das Wohl der Republik und unſere Privilegien gehn vor dem Sakrament; dieſe Verbindung iſt geſchloſſen gegen den 14ten Artikel der pacta conventa, welcher alſo lautet:„Wir wollen uns nimmer vermaͤhlen ohne Vorwiſſen und Geneh⸗ migung der Herren des Senats und der Ritter⸗ ſchaft“—, folglich iſt ſie ungiltig und der Papſt mag ſie loͤſen kraft der Gewalt des apoſtoliſchen Stuhls.— Uns kann das gleichgiltig ſeyn— ſagte der Preuße.— Ein Edelmann der Woje⸗ wodſchaft Krakow aber ſchlug heftig auf den Tiſch und ſchrie: Ei was, Sakrnment iſt Sa⸗ krament, und ſolche Spitzſindigkeiten ſind nur geeignet das Reich zu verwirren. Nun hat der Jagiello einmal die Littauerin geehligt; unſere Foͤnigin kann ſie nicht ſeyn, er kann ſie nicht laſſen; erso iſt er nicht mehr unſer Koͤnig, und ich, Hieronymus Zalecki, erklaͤre den Thron für erledigt!—— Ihr geht ein wenig ſchnell
Hipp. Borat. 3r Theit. 6


