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das Geheimniß des Verbrechens einen neuen verfuͤhreriſchen Reiz verlieh? Die neueſten Er⸗ eigniſſe hatten ihren Glauben an die Feſtigkeit
des Hippolyt wankend gemacht, die außergewoͤhn⸗
lichen Umſtaͤnde, welche Barbara Radziwills Vermaͤhlung mit dem Koͤnig begleiteten*) und die ihre Gegner in den unguͤnſtigſten Farben darſtellten, traten vor ihre Erinnerung und ver⸗ banden ſich mit den Andeutungen ihrer Mutter, ihren Glauben zu erſchuͤttern.— Ihr ſchweiget noch immer, Fraͤulein von Podolien? rief der Koͤnig, als Helene ſich vergeblich bemuͤhte, ihre Empfindungen zu bemeiſtern.— Koͤnntet Ihr Mißtrauen in mich ſetzen? Trauet Ihr mir nicht Kraft und Willen zu, Euch mein gegebenes
*) Siegmund Auguſt war bald nach dem Tode ſeiner er⸗ ſten Gemahlin, Eliſabeth von Beſterreich, gegen Bar⸗ baren Radziwill in heftiger Leidenſchaft entbrannt, welche nicht unerwiedert blieb. Er beſuchte ſie oft in's Geheim durch eine Thuͤr, die aus dem Garten des Schloſſes in den der Wojewodin von Wilno ihrer Mutter fuͤhrte. Eines Tages uͤberraſchten die Bruͤ⸗ der Barbarens den Koͤnig bei einer ſolchen Zuſam⸗ menkunft und bewogen ihn, auf der Stelle durch den Pfarrer des Kirchſpiels vor wenigen Zeugen die Ver⸗ bindung vollziehen zu laſſen, welche auch bis zum Tode Siegmund des Alten geheim gehalten wurde.


