ſte iſt, und deſſen Beginnen mancher Deutung unterliegen mag. Schein' ich Euch denn des Zutrauens minder werth, als Ihr ſelbſt?— Das iſt es eben— ſprach Petrus mit Waͤrme — daß Ihr hocherhaben ſteht über Vielen, was mich aufregt zu gerechter Beſorgniß. Es iſt der Gipfel der Eiche, die der Sturm erfaßt, der
machtlos uͤber niederem Geſtraͤuch dahin faͤhrt,
und nicht der ſchlechteſte Baum des Paradieſes war es, den die Schlange erkohr. Wie moͤgt Ihr Euch mir gleichſtellen? Wenige Tage noch,
und ich lege den Marſchallſtab nieder, den heute
die Bruͤder in meine Hand gegeben, und trete zuruͤck in die Menge; wie ich ihn gefuͤhrt, da⸗ von nehme ich das Zeugniß mit mir im Be⸗ wußtſeyn; wer moͤchte wohl ſolche Gefaͤhrten uneins mit ſich machen, oder ſeinen Beifall da⸗ hin geben, fuͤr geringen Lohn? Doch anders iſt es mit dem, was ich meine; oftmals tritt wohl der Gedanke zum erhabenen Geiſt, der hochge⸗ ſtellt iſt auf der Erde, daß der Zweck das Mit⸗ tel rechtfertigt, und die Stimme des Verſuchers fluͤſtert ihm zu, daß wenn es ſchaͤndlich iſt, ſich mit gemeinem Diebſtahl zu beflecken, es doch et⸗ was anders ſei um— den Raub einer Krone!


