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ich Dich denen geſellt, die des Koͤnigs Gemah⸗ lin beſchuͤtzen ſollen und ihr dienen, war es meine Meinung nicht, wie wohl mancher ge⸗ waͤhnt, der Bedrohten einen Kundſchafter zu⸗ zufuͤhren und grfaͤhrlichen Hausgenoſſen, denn alſo wurd' ich nimmer unſer altes Geſchlecht und den eignen Bruder herabwurdigen wollen, und lieber wuͤrd' ich Dir, was Gott verhuͤten moͤge, in offenem Kampfe begegnen, als Dich an mei⸗ ner Seite ſehen, einen Abtruͤnnigen und Ver⸗ raͤther.— Du entſetzeſt mich, Bruder, unter⸗ brach Hippolyt den bewegten Petrus. Koͤnnte es dahin kommen? D ungluͤckſelige Folgen verbrecheriſcher Naͤnke, die dem Bruder das Schwert aufdringen moͤgen gegen den eigenen Bruder!— Genug, fuhr der Herr von Sam⸗ borz fort, genug glimmen der Funken unter der Aſche, um ein Feuer anzuzuͤnden, das blutig roth durch das Vaterland leuchtet. An uns iſt es denn, auf der Stelle zu beharren, dahin uns die Nothwendigkeit geſtellt oder die Pflicht, und ſo wir aushalten in Treue und ritterlichem Sinn, werden wir aufrecht ſtehen, ob auch der Erdkreis ringsum in Truͤmmern zerfalle.— Ich ſcheide von Dir mit bekuͤmmertem Herien, mein


