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an ihm voruͤber.— Seufzend blickte Zebrzy⸗ dowski ihr nach, dann ſchlug er beide Haͤnde vor das Geſicht und entfernte ſich durch die an⸗ dere Pforte.
Doch als Anna der geheimnißvollen Chůre nun immer naͤher kam, ward ihr Schritt zo⸗ gernd; ſe begann den Augenblick zu fuͤrchten, da ſie jene gehaßten Zuͤge wieder erblicken ſollte, die ihr ſo oft erſchienen waren in unruhigem Schlummer, die Zuͤge derer, deren Unthat das Haus ihrer Vaͤter verwuͤſtet und die Erbtochter hinausgeſtoßen hatte in die Verbannung, deren Erinnerung es allein vermochte alle Skorpionen unbefriedigter Rache in ihrem Buſen zu erwecken. Es gemahnte ſie, als ſeyen des Biſchofs Worte wahr, als ſchlummerten jenſeit jener verhuͤll⸗ ten Schwelle Geiſter des Verderbens, die nun bei ihrem Eintritt aufſtehen wuͤrden und ſe und jene Koönigin zugleich in grauenvoller Verſchling⸗ ung hinabreißen— ſie blieb unſchluͤſſig an der Stelle gefeſſelt, wo ſie ſtand, da gewahrte ſi ſie der Thuͤrſteher des innerſten Gemachs, er rief den Namen der durchlauchtigſten Prinzeſſin von Mazowien, Wojewodin von Podolien— es war zu ſpaͤt— die ſammtenen Vorhaͤnge rauſchten


