nen Bruder, den Waſil, welcher eine Zeit lang geſtanden hatte bei dem Großfuͤrſten in vertrau⸗ lichem Geſpraͤch, anzureden mit freundlichen Wor⸗ ten. Aber ich, und wohl viele andere mit mir bemerkten, wie der juͤngere Fuͤrſt Glinski ihm nur kurz antwortete, und mit Zerſtreuung. In⸗ dem trat der Unterbefehlshaber in Smolensk zu dem Großfurſten und uͤberreichte kniebeugend ihm die Schluſſel der Feſtung und Stadt, welche ge⸗ ſchloſſen worden waren zur Nacht. Als nun Wa⸗ ſil Jwanowiez ſie nahm, und ſie lange betrachtete mit bedeutendem Laͤcheln, und darauf ſie dem Jwan Celadin uͤbergab mit dem Bemerken: er moͤge ſie ja wohl verwahren; da ſtand Michael Glinski auf von ſeinem Sitz, entſchuldigte ſich mit den Pbliegenheiten ſeines Amtes, und ver— ließ den Saal, mir und dem Schleinitz winkend, daß wir ihm folgten.
Als er ſein Schlafgemach betrat, wo Haſſan der Tuͤrk beſchaͤftigt war mit Bereitung des Nacht⸗ geraͤths, brach die verhaltene Wuth Furſt Michaels aus.—„Habt Ihr gehört?“ rief er: Habt Ihr gehoͤrt die Worte des berauſchten Barbaren?— Du nimmſt mir den Fuͤrſtenhut von Smolensk, uneingedenk heiliger Vertraͤge, ſo reiße ich Dir


