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Zinnen dem Lauf der Sonne nachſchauen gen Niedergang, und Ihr ſolltet waͤhlen, wie weit Ihr ſie verfolgen wollet in ihrer leuchtenden Bahn. Das aber, mein gnaͤdiger Herr, iſt eine Gabe, wuͤrdig des Grofßfuͤrſten von Moskau, und des Michael Lwowiez Glineki.“——„Ihr habt wohl geſprochen,“ entgegnete der Czaar,„ und bei unſerm Eid, ſo Ihr haltet was Ihr verheißen, begruͤßen wir Euch als Fuͤrſten zu Smolensk.“—
Als drauf der Fruͤhling die Stroͤme entfeſ— ſelte und die Straßen gangbar wurden, zog das Moskowiter⸗Heer aus, in ungeheurer Anzahl. 80000 Mann aber, unter den Befehlen des Fuͤr⸗ ſten Glinski und des Iwan Celadin, ruͤckten vor Smolensk, in welchem Solvohub befehligte, und der Czaar ſelbſt kam zu dieſem Heer.
In der That ſchien es ein guͤnſtiger Zeit⸗ punkt zu ſeyn, fuͤr das Beginnen des Moskowi⸗ ters, und verderbliche Zeichen bedrohten den Koͤ⸗ nig Maximilian, der Kaiſer war entruͤßtet uͤber die Vermaͤhlung des Herrn Siegmund mit Barbaren Zapolska, der LTochter des Wojewoden von Sie⸗ benbuͤrgen und Grafen von Spiz(Zips); denn er hatte ihm ſeine Enkelin zugedacht, eine der Toͤchter Philipps von Burgund, Königes von Ca⸗


