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warnen vor dem gewiſſen Untergang: denn was ſollte eine Frau wohl vermoͤgen und ein unmuͤn⸗ diger Knabe mit wenig Leuten in der Burg ge⸗ gen einen beruͤhmten Kriegshelden an der Spitze eines anſehnlichen und wohl bewaffneten Heers? Alſo ſetzte ich mich traurigen Gemuͤths zu Pferd des andern Tages gegen Mittag, und ritt auf das Schloß Slucko zu, ein weißes Faͤhnlein in der Hand tragend. Als ich nun heran kam und die Burg erblickte wie ſie hoch empor ragte mit Mauern, Thuͤrmen und Baſteien, denn ich ge⸗ dachte des feſten Sinnes der fuͤrſtlichen Frau, und wie ſo bald, wenn ſich ihr Gemuͤth ſich nicht wende, dies Schloß ein Truͤmmerhaufen ſeyn werde, die Laͤndereien eine rauchende blutbefleckte Einoͤde, und die edlen Verwandten dahin gegeben mit dem letzten Sproͤßling des uralten Stammes in die unmenſchliche Hand des Glinski; denn nur zuwohl, wie er geſagt, wußt ich leider ſeit einiger Zeit wie er ſich raͤche. Da rief die Wacht mich an, nach meinem Namen fragend und Ge⸗ werbe. Als ich mich genannt, hieß man mich warten. Bald darauf aber kamen mehrere herab verbanden mir die Augen mit einem Tuch, und uͤhrten mich auf langem Umweg in den großen


