ſer Bund iſt ſo feſt worden, daß ihn nur der Tod zu trennen vermag; darum laßt mich ein ver⸗ traulich Wort zu Euch ſprechen. Ihr erinnert Euch noch der Tage zu Nowogrodek, und wie wir Eure Muhme beſuchten, die Fuͤrſtin Anaſtaſia. Ich verſchmerzte damals den Beſcheid, den ſie mir ge⸗ geben, und that als ob ich deſſen nicht achte: dem iſt aber nicht ſo. Schon ſeit Jahren liegt mir die hohe Frau im Sinn, und ſeit ich ſie geſehen, will mich ihr Bild nicht verlaſſen. Denn was ich einmal gewollt, das muß erfuͤllt werden, und ich laſſe nicht ab bis es geſchehen. — Drum wollet mir die Liebe erzeigen, und hin⸗ ein reiten in die Burg, die Euch gewiß aufge⸗ than wird als dem Blutsfreund der Frau von Sluck, und ihr vorſtellen; wie ich ihr nun ſchon ſo lange Jahr in Ehrerbietigkeit gedienet und Zuneigung, und wie weder Zeit noch Verſchmaͤh⸗ ung meinen Sinn geaͤndert haͤtten, ſie moͤge alſo laͤnger nicht ſolcher Treu den Lohn verſagen⸗ Stellet ihr dann weiter vor; wie erſprießlich es ſeyn wuͤrde, wenn ſich das Haus von Sluck ver⸗ baͤnde mit dem Statthalter von Littauen und un⸗ abhaͤngigen Fuͤrſten von Smolensk, wie die ver⸗ einigten Fuͤrſtenthuͤmer einen maͤchtigen Staat
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