147
nichts befand, als die Ahnenbilder, die ihnen in der That verdruͤßlich genug vorkamen.
Bei der erſten Sitzung des Oberhauſes begegnete Lord Queensdowne im Vorgemach dem eben creirten Lord: Biſchof von***. Widerwillen und Rachſucht begeiſterten den weltlichen Peer zu einem, wenigſtens nach ſeiner Meinung, beißenden Wort, und er ſprach zu dem geiſtlichen Peer: Verdamm mich— in hätte ich mir es nicht träumen laſſeu, Maſter Pe⸗ arſon an dieſem Orte zu ſehen.— Mylord— ent⸗ gegnete der Kirchenfuͤrſt mit Sanftmuth und Nach⸗ druck zugleich: Auf welchem Wege Maſter Pearſon einſt auch wandelte, wie jetzt der Biſchof von***, geſchah es zu Gottes Ehre und im Streben, die Wahrheit ſiegend zu machen.—
Kein Peer ſtimmte ſo eifrig fuͤr die Emancipa⸗ tion, als Lord Marquis von Queensdowne; als aber dieſe durchgegangen war, ermattete ſein ſenatoriſcher Eifer: man ſah ihn nicht mehr in der Kammer, und bald auch nicht mehr in London„ wo freilich ſein Einkommen ihm keine glaͤnzende Rolle zu ſpielen ge⸗ ſtattete. Wir wiſſen nicht, hat er die fuͤnf und zwanzig, hoͤchſtens dreißig magern Jahre in Queens⸗


