den Prinzen betrifft; denn leider kannte ich ihn einſt nur allzuwohl, eine Erinnerung, die mich mit Reue und in Eurer Gegenwart mit Beſchä⸗ mung erfüllt. Die neue Widerſacherinn aber kennt man nicht, und erſt, wenn ſie erſcheinet, wird ſich entſcheiden, wie mit ihr zu verfahren; denn in der Art des Ranges, nach welchem ſie ſtrebt, ſcheidet Eure Baſe die Menſchen in drei Theile: der eine ihr nützlich, der andere ſchäd⸗ lich, unnütz der dritte, zu welchem ſie ſeit eini⸗ ger Zeit mich geworfen. Nun, Sie werden es ja erfahren zur Zeit. Mir aber, der das gleich⸗ gültig ſein kann, was die Prinzeſſinn betrifft, vergebet eine Frage weiblicher Neugier: Iſt ſie ſchön?— IHm, erwiederte Vizthum, ohne ſon⸗ derlich zu bemerken, daß er langſam in die Stel⸗ lung eines Antwortenden zurückgedrängt worden, hm, ſchön genug für eine Prinzeſſinn.
Mit leichtem Stirnfalten ſagte die Spanie⸗ rinn: Mich würde ſolche Wahl des Prinzen ver⸗ wundern, deß Geſchmack ſonſt beſſer geweſen, hätte ein gleiches nicht mit der blonden Keſſel Statt gehabt, die auch ſchön genug iſt für— ein ſächſiſches Fräulein. Doch fuhr ſie, wie am Morgen deſſelben Tages ihre Gebieterinn, im be⸗


