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wahrte, denn ſie fuhr entrüſtet fort: Was ver⸗ meinet der Herr ſo Ergötzliches in dem zu fin⸗ den, was Seine Mutter mit Ihm ſpricht. Iſt das auch eine von den Sitten à la mode, daß man Seinen Eltern den Reſpekt verſage, wie man keinen Reſpekt mehr hat vor alten guten Sitten und Religion?— Herzog Friedrich Auguſt verſuchte einige ent⸗ ſchuldigende Redensarten; aber ohne ihn anzu⸗ hören, ſprach die Kurfürſtinn weiter: Leider Got— tes ſtehet nicht Alles bei uns, wie es ſollte, und abermals leider Gottes will es der Brauch der Welt, daß der Landesherr emancipiret ſei von mütterlicher Autorität; mit dem Herrn iſt es je⸗ doch ein Anderes, und ich werde Denſelben in den gebührenden Schranken zu manuteniren wiſ⸗ ſen, wie ich denn mit des Himmels Hülfe, ſo lange meine Augen offen ſtehen, überhaupt bei Denen, über die mir Gewalt gegeben, auf Zucht und Ehrbarkeit halten werde, und auf die Lehre Lutheri, des theuern Gottesmannes, der miß⸗ füllig herabſchauet auf das Argerniß im fürſtli⸗ chen Hauſe Sachſen, welchem er zugethan gewe⸗ ſen ſein Lebenlang, und bis heut' der Schild und . Schirm war des evangeliſchen Glaubens.—


