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Worte der Verwünſchung über ihren Sohn aus⸗ ſprach, als derſelbe, um den polniſchen Thron zu gewinnen, ſich zum römiſchen Glauben be⸗ kannte, und die lange unerbittlich bei dem Ent⸗ ſchluſſe beharrte, ihn nicht wieder zu ſehen. Sie war in Trauer gekleidet, eine Tracht, welche fürſtliche Wittwen zu jener Zeit beizubehalten pflegten; ihr Anzug, einfach wie die Ausſchmük⸗ kung ihrer Gemächer, war eine Robe von ſchwar⸗ zem Gros de tours, und von eben dieſer Farbe waren die Blonden ihrer Mantille und des klei⸗ nen, mit einer ſogenannten Stirnſchnibbe verſe⸗ henen Häubleins.
Sie wendete ſich beim Hereintreten gegen das Fräulein von Keſſel, einige leiſe, und wie es ſchien, heftige Worte zu ihr ſprechend; als ſie aber der zweiten eingetretenen Gruppe gegen⸗ über ſtand, gewann ihr Anſehn eine Art ſpröder Würde, und ſie verneigte ſich tief und förm⸗ lich gegen den Sohn und Landesherrn. Der Kur⸗ fürſt erwiederte dies eben ſo abgemeſſen; als er aber gewahrte, wie ſeine Mutter, die Vernei⸗ gungen ſeiner beiden Begleiterinnen nicht ach⸗ tend, ſich mit auffallender Geberde und herbem Lächeln abwendete, da verdunkelte ſich ſeine Stirn.


