—
davor, daß ich Euch nur im Allermindeſten behin⸗ dere. So wahr ich lebe! obſchon gut katholiſch, hab' ich nicht ſelten die Lutheraner hier zu Lande beneidet, welche der Spruch des Conſiſtoriums von ihren Genoſſinnen befreien kann, während — Gott verzeihe mir die Sünde— während das hochheilige Sakrament mich auf Lebenszeit an — mit des Herrn Junkers Permiſſion— an des Teufels Vorlauf bindet.—
Wahrhaftig, ein zärtlicher Gemahl, der Herr Hofbettmeiſter! lachte der Page. Doch Er hat mich neugierig gemacht, und ſo wolle der⸗ ſelbe mir erklären, was Er mit dem Höheren meint, deſſen er erwähnt hat, und warum er ſo ungehalten iſt auf die ſchwarzlockige Eſtevania, die mir doch immer ganz anmuthig erſchien.—
Leider— nahm der unzufriedene Ehemann das Wort: Leider Gottes kam ſie mir auch ein⸗ mal ſo vor, und noch Einem, dem gnädigſten Herrn, der den Sonnenblick ſeiner Huld, wie der Hochwohlgeborne gar fein und poetiſch ſagt, manchmal, an erlauchten Dames vorüber, auf Niedriggeborene wirft.— Wir haben noch Zeit— fuhr er fort, eine gemächlichere Stellung auf ſei⸗ nem Seſſel einnehmend und die Becher von Neuem


