ſchoſſes, deſſen Decke und Wände noch in reicher, wunderſam heller Malerei glänzen, und darauf in eines der vier Eckzimmer, welche, je zwei und zwei, durch eine Art Gallerie verbunden, ihn umgeben; es war daſſelbe, in welchem weit ſpä⸗ ter ein Nachkomme des Einen unter ihnen, ein freudloſes, auf manche Weiſe verſtörtes Daſein beendigen ſollte.
Mit geſenktem Blicke und verſchränkten Ar⸗ men ließ der Altere ſich auf einem Lehnſeſſel nieder, winkte dem Andern, ein Gleiches zu thun, und begrüßte nur mit Kopfnicken den Schloßverwalter, welcher alsbald mit einem ſil— bernen Weinkrug erſchien, und zween Bechern von gleichem Metall, mit vielen Schaumünzen verziert. Auguſt aber, als dieſer, mit augen⸗
ſcheinlicher Freude ihn begrüßend, nach ſeinem Rockſchoß faſſte, ihn zu küſſen, bot ihm mit * leutſeligem Lächeln die Hand, und ſprach einige vertraute Worte, wie man ſie wohl an einen B4 Bekannten richtet. Wir überlaſſen jetzt die heiden Herren ih⸗ rem Stillſchweigen und dem ziemlich gleichgülti⸗ gen und ſtockenden Geſpräch, welches ihm folgte,
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