Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

283 Waffenſtillſtandes erfriſchte auf kurze Zeit das heiße leichenvolle Gefilde.

Da ſahen die Vaͤter des Vaterlandes und die Stellvertreter des Volks um ſich, und ſie er⸗ kannten, wem ſie vertraut und ſie forderten im Namen der Nation von Dem, der ſie gemiß⸗ braucht, der Gewalt ſich abzuthun, und ſtolz und trotzend zog er ſich zuruͤck, denn ſeine Be⸗ ſchuͤtzer waren ja draußen und drinnen, er wußte, man koͤnne ſeiner nun nicht mehr entbehren.

Da war er nahe daran, von der Hand der Vergeltung ergriffen zu werden, aber ihn ſchuͤtzte der ihn unſichtbar begleitende Meiſter, denn nicht der Tod aus der Hand der Tapfern war ihm beſchieden, ſondern nach des nun ſchon Gefalle⸗ nen Wort, ein langes Leben voll Schmach und getaͤuſchter Erwartung.

Damals aber hatte er noch ſtolze Hoffnung, auf ſeiner Stirn thronte der Uebermuth und der Hohn auf ſeiner Lippe, und als er in die Haͤnde der an ihn Abgeſendeten die gezwungene Entſa⸗ gung niederlegte, ſprach er laͤchelnd zu einem ſeiner Vertrauten:Eile, Lieber, hinaus zum Feldherrn, den man hier den feindlichen nennt,