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„Einige aber beſtehen doch noch,“— ver⸗ ſetzte der Juͤngere.
„Ihr habt Recht, mein Herr,“ war die Antwort,„wenn Ihr von einem andern Welt⸗ theile redet. Darin iſt jedoch ein großer Unter⸗ ſchied. Jene neugeborenen Staaten, mit ſich ſelbſt noch zu ſehr beſchaͤftigt, haben das Be⸗ duͤrfniß politiſcher und geſellſchaftlicher Verbin⸗ dung unter ſich noch nicht empfunden; geringere Beduͤrfniſſe hat das Kind, als der Erwachſene, und ſo lange dies waͤhrt, mag auch der Wahn beſtehen, ſich ſelbſt genug zu ſeyn. Zeit und die wachſende Civiliſation werden indeß dort auch das Ihrige thun. Verhaͤltniſſe, eingegan⸗ gen aus Nothwendigkeit, oder das gemeinſame Streben nach irgend einem Zwecke werden Ne⸗ benbuhlerſchaft erwecken, das Gluͤck oder die Um⸗ ſtaͤnde Einen beguͤnſtigen vor dem Andern, und Jener maͤchtiger und reicher werden als Dieſer; der minder Maͤchtige und Aermere wird auf ihn blicken mit Neid und Argwohn, er auf ihn hin⸗ wiederum mit dem Auge der Begehrlichkeit; die ſich Gleichſtehenden betrachten ſich mit Eifer⸗ ſucht. So werden vielleicht unſere naͤchſten Nachkommen ſchon dort ein neues Rom ſich


