Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
Entstehung
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es ſeitdem den Herrn gewechſelt, jetzt ſind die Saͤle, in welchen der eigene Sohn jenes Man⸗ nes in kleinlicher Raͤnkeſucht Alles vernichtete, was ſein Vater gethan, zum Lazareth eingerich⸗ tet fuͤr die Nachkommen ſeiner Streiter, und die Beulen und Wunden, die man ihnen hier ver⸗ bindet, werden ſowohl fuͤr dieſe der einzige Lohn thoͤrichten Strebens ſeyn, als ſie es fuͤr Jene geweſen. Es geſchieht nichts Neues in dem, was Ihr Welt nennt und ich nun ſchon ſeit Jahrhunderten kenne; immerdar erneut ſich das Alte. Der Väter Miſſethat, heißt es, wird heimgeſucht im dritten und vierten Glied, gewiß iſt es aber, daß des Vaters Tugend ſchon ver⸗ loren iſt fuͤr den Sohn. Fuͤr Maͤngel und Gebrechen hat das Menſchengeſchlecht ein Jahr⸗ hunderte uͤberdauerndes Gedaͤchtniß, aber der Lorbeer der Ahnen, die Bluthe ihrer Weisheit taugt fuͤr den Enkel zu nichts, als ſie getrocknet in ein Herbarium zu legen, zu eigenem ver⸗ gnuͤglichen Anſchaun.

Man war jetzt in eine Anpflanzung gelangt, von dichtem Bebuͤſch von des Gaͤrtners Hand kunſtreich zuſammengeſetzt, eine Art von Park, doch jetzt ein wenig verwildert, wie die Alleen