Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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„Ich weiß es,“ antwortete Jener wiederum lͤchelnd—„das kuͤmmert mich indeß nicht, bin ich Euch doch mehrfach verpflichtet, ohne daß Ihr es wiſſet, wie ich ſchon einmal erwaͤhnt. Doch waͤre es vergeblich, ſo kluger Frau glau⸗ ben zu machen, man ſey ihr gefuͤllig aus rei⸗ ner Dankbarkeit nur und ohne Eigennutz, drum will ich Euch geſtehen, es iſt Etwas von dem Letzten dabei. Ich bin aber ein junger Mann, wenigſtens hab' ich noch viele Jahre vor mir, ſo ich auch die Belohnung nicht verſchmaͤhe; kann ich ſie geduldig erwarten. Euer Verſpre⸗ chen genuͤgt mir vor der Hand; wenn Ihr dar⸗ an ſeyd, es erfullen zu koͤnnen, erinnere ich Euch wohl bei Gelegenheit einmal daran.“

Mit Verſprechungen war Beate niemals karg geweſen, als ihr der Wille ſie zu erfuͤllen, wie jetzt die Moͤglichkeit gebrach. Froh, um ſo wohl⸗ feilen Preis die Freiheit zu erkaufen und das unſchaͤtzbare Leben, richtete ſie einen freudefun⸗ kelnden Blick auf das immer noch bluͤhende Geſicht des ehemaligen Guͤnſtlings und ſprach: „Alles, Alles will ich erfullen, was Ihr begehrt, ſo es Euer Ernſt iſt, mich zu retten!“—

„Es iſt mein Ernſt,“— verſetzte nachdruͤcklich der II. 7