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und Eure Buͤcher, und morgen mit dem Fruͤhe⸗ ſten wird Alles bereit ſeyn zu Eurem Em⸗ pfange.“—
Die Freude befluͤgelte alle Pulſe der Witt⸗ we, ihr Auge glaͤnzte im Wiederſchein der Em⸗ pfindung, die ihre Bruſt in ſchnellern Athem⸗ zuͤgen hob, doch druckte die Verſtellung Gewohnte ſie gewaltſam nieder, ſie ſprach im Tone der Unterwerfung und beinahe bedauernd:„Ich ſtehe in der Hand Gottes und unter der Sbrig⸗ keit, welcher er mich uͤberantwortet nach ſeiner heiligen Fuͤgung. Sie moͤgen demnach mit mir ſchalten nach Gutduͤnken und Befugniß; doch mag ich ihr nicht genug danken, daß ſie mir die kleine Buͤcherſammlung nicht laͤnger vorent⸗ haͤlt, wo ich ſo oft Troſt und Erbauung gefun⸗ den, gefloſſen aus der Feder frommer und er⸗ leuchteter Maͤnner. Alſo auch mein Hausge⸗ raͤth ſteht mir wieder zu Gebrauch?“—
„So iſt es,“— bekraͤftigte die Frau des Gefangenwaͤrters—„Ihr werdet nun nicht mehr auf hartem Pfuhl ſchlafen, und ſchoͤn ge⸗ polſterte Stuͤhle haben, ſtatt dieſer hoͤlzernen Schemel.“—
„Ich frage wenig nach der Welt Ueppigkeit,“


