Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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Erbarme? ſchrie es aus dem graͤulichen Leichnam:Un weſſen hot ſe ſelber ſich gethon erbarme? Bin ech niſcht a guͤter Chriſt? Hot ſie nich Caution gethon fer mich? Nuͤ, un ech will mech erbarme gor niſcht! As ech bin ge⸗ weſen ehrlicher Mann, wie ſe is ene ehrliche Frau, werd ech niſcht ſcheue de waite Weg, un ech wer kuͤmme ene Nacht un alle Nacht, und wer ſe mahne, bis ſe kuͤmmt zu gaihn hinunter und zohlen das Kapital mit ſammt de Percent. Nuͤ, mer ſeyn emol fein Alle beiſammen, un wos hilft es, ſo Ener oder der Annere de Schuͤld quittirt, is doch das Haus faillirt auf ewige Zait. Un ſo er will ſchenke de Schuͤld, ſu geiht es niſcht, denn ſe is ufgezaichnet da oben, un die da uͤnten hobe gethan kriege de Vollmacht zu de Execution!

Und der Mohr winkte, und alle Geſtalten, Einige nur wie widerwillig ſeinem Willen fol⸗ gend und dem Beiſpiel des todten Wucherers, Andere wie angetrieben von eigenem Ingrimm, alle Geſtalten draͤngten ſich wimmelnd in das Fenſter; der Vater ſchaute finſter auf die Toch⸗ ter, die Mutter rang die Haͤnde, der Gemahl ballte drohend die Fauſt;Mutter! winſelten