Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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ren, aber auf einer Inſel der Nordſee das Ziel ſeiner Reiſe und ſeines Lebens gefunden habe. Entweder iſt der Zeitraum, in welchem dieſe Ereigniſſe ſich zutrugen, von unſern Tagen nicht ſo entfernt, als wir nach andern Andeutungen muthmaßten, oder die Gerichtsperſonen jener Stadt durften ſich eines hoͤhern Grades von Aufklaͤrung erfreuen als ihre Zeitgenoſſen, denn es findet ſich keine Spur, daß man ſich beſtrebt haͤtte, ſo treffliche Gelegenheit zu einem Hexen⸗ proceſſe zu benutzen. Zwar ließ hier und da ein Diener des Wortes etwas verlauten, wie, gleich in alten Zeiten, der Satan umherſchleiche als ein brullender Loͤwe, und ſuche, wen er ver⸗ ſchlinge; zwar vernahm man ſolche Worte meiſt von den Juͤngern unter ihnen, deren Heiligkeit durch eine ſanfte Stimme, durch geſenkten Blick und geſcheiteltes Haar außer allen Zweifel geſetzt wird; zwar ſuchten ſich im Gegentheil die bejahrteren Frauen der Stadt, und an ihrer Spitze die Frau Buͤrgermeiſterin, fuͤr die Un⸗ tuſt, welche das allgemeine Lob der ſchoͤnen Wittwe ihnen vft verurſacht hatte, durch Ver⸗ breitung der ſeltſamſten Geruͤchte zu raͤchen, der Mägiſtrat abet legte wohlweislich die den Oſt⸗