Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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faͤlle pflegen manche verdrießliche Weitlaͤuftigkei⸗ ten nach ſich zu ziehen, Urſula, und ich furchte, wir werden denſelben nicht voͤllig entgehen. Man muß daher Sorge tragen, ſie nicht unnoͤthig zu vermehren. Der Neger hat von großen Koſt⸗ barkeiten ſeines Herrn geſprochen, Sie ſelbſt will dergleichen geſehen haben; ſolche Dinge ſind es, welche die loͤbliche Juſtiz vor Allem im Auge haͤlt, und befinden ſich ſolche in Ordnung und in ihrem Gewahrſam, ſo wird ſie bald fertig mit dem Andern.

So, nun moͤgen die Gerichte kommen, wenn es ihnen beliebt; fuhr ſie fort, indem ſie die Thuͤr des Zimmers, wo der Todte lag, ohne es zu betreten, mit einem tuͤchtigen Vorlegeſchloſſe verwahrte, zum heimlichen Verdruſſe Urſula's, welche bei dem Ableben ihrer Baronin einigen Begriff von einer Erbnehmung ab intestato er⸗ halten hatte.Was ſie nun finden oder nicht finden, iſt nicht unſere Sache, und ſollte, ſetzte ſie mit frevelndem Scherze hinzu:der ſelige Mann Luſt bekommen, abzuziehn mit ſeinen

Habſeligkeiten, ſo mag er ſeinen Weg durch den

Rauchfang nehmen, was ich ihm freilich nicht wehren kann, aber nicht durch die Thur.